Ausbildung von Mitgliedern der Fachgruppe Tauchen (FGTa)

Die verschiedenen Qualifikationen innerhalb der FGTa sind:

Signalmann

Einsatztaucher

Taucheinsatzführer

Grundsätzlich finden in der FGTa auch Helfer WRD (Rettungsschwimmer) und Kraftfahrer für das Einsatzfahrzeug und den Tauchgeräteanhänger (TGA) Verwendung auf die hier nicht weiter eingegangen wird.

Die Grundlagen-Qualifikationen aller in der FGTa zum Einsatz kommenden Mitglieder sind:

  • Die Mitgliedschaft in der DLRG
  • Ein Mindestalter von 18 Jahren (die Ausbildung kann früher begonnen werden)
  • Das Deutsches Rettungsschwimmabzeichen Silber (nicht älter als zwei Jahre)
  • Die Fachausbildung Wasserrettungsdienst, diese beinhaltet: - Deutsches-Schnorcheltauchabzeichen - Sanitätsausbildung Stufe A - Modul: Einführung und Organisation Wasserrettungsdienst (WRD) - Modul: Einsatzlehre Grundausbildung - Modul: Revierkunde - Modul: Besondere Gegebenheiten WRD - Modul: Seemannschaft
  • Gesundheitliche Eignung

Der Signalmann ist für Einsatztaucher und Taucheinsatzführer unentbehrlicher Helfer über und unter Wasser. Er ist für die Sicherheit und die Überwachung des Tauchgangs mit verantwortlich.

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, werden folgende Fähigkeiten vorausgesetzt:

  • Zuverlässigkeit und hohe Sorgfalt
  • Konzentriertes längeres Arbeiten auch unter schlechten Einsatz-/ und Wetterbedingungen
  • Einfühlungsvermögen in die unterschiedlichen Einsatztaucher

Schwerpunkte in der Ausbildung sind:

  • Anatomie / Physiologie (Tauchspezifisch)
  • Erkennung und Behandlung von Taucherkrankheiten
  • Ausrüstungs-/ Gerätekunde
  • Einsatztaktik Taucheinsatz, Planung und Überwachung
  • Durchführung von Suchmustern
  • Relevante Vorschriften im Tauchwesen
  • Allgemeine Tauchpraxis

Die theoretische und praktische Ausbildung umfasst 30 Unterrichtseinheiten und schließt mit einer praktischen und theoretischen Prüfung ab.

Der Einsatztaucher führt die Tauchaufgaben durch; grundsätzliche Aufgabe ist die Rettung von (Beinahe-) Ertrunkenen. Zusätzliche Aufgaben sind Technische Hilfeleistungen und der Einsatz im Katerstrophenschutz.

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, werden folgende Fähigkeiten vorausgesetzt:

  • Gute körperliche Fitness, bestehen der Gesundheitsuntersuchung G 31
  • Teamfähigkeit und Selbstvertrauen
  • Psychische Belastbarkeit unter Extremsituationen

Schwerpunkte in der Ausbildung, zusätzlich zu den bereits oben genannten, sind:

  • Tauchen im Trockentauchanzug und Vollgesichtsmaske
  • Tauchen in starker Strömung (1,5 – 2,5 m/sec.)
  • Tauchen in undurchsichtigen Gewässern
  • Arbeiten unter Wasser
  • Vertiefung der Ausrüstung-/ Gerätekunde, Kompressorenkunde
  • Vertiefung des Erkennen und Behandeln von Taucherkrankheiten
  • Anwender Lehrgang WENOLL-System

Die theoretische und praktische Ausbildung umfasst XX Unterrichtseinheiten und schließt mit umfangreichen praktischen und einer theoretischen Prüfung ab.

Der Taucheinsatzführer (TaEF) ist der verantwortliche Leiter der Tauchergruppe und der im Zusammenhang stehenden Einsatzkräfte (z.B. Bootsbesatzungen). Er ist für die Planung, Durchführung, Sicherung und Überwachung der Taucheinsätze zuständig.

Um diese Aufgabe erfüllen zu können, werden folgende Fähigkeiten vorausgesetzt:

  • Qualifikation: Einsatztaucher mit mehrjähriger Erfahrung
  • Starke Persönlichkeit, Vorbildfunktion
  • Schnelle Auffassungsgabe und Kompetenz

Schwerpunkte in der Ausbildung, zusätzlich zu den bereits oben genannten, sind:

  • Rechtliche Aspekte anhand von Fallbeispielen
  • Vertiefung von Vorschriften und Einsatztaktik (KatS, Eisrettung, Arbeiten unter Wasser)
  • Druckkammer-Behandlung
  • Stress-Management
  • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Behörden

Der Taucheinsatzführer wird in Form eines mündlichen Lehrgespräches und eines umfassenden regulären Taucheinsatz geprüft.

Für einen direkten Kontakt steht Ihnen die E-Mail-Adresse zur Verfügung.

LV-Tauchwart