Am 09.03.2015 war es endlich soweit, die entscheidenden Arbeiten sollten in dieser Woche beginnen. Nachdem die Baustraße als vorbereitende Maßnahme abgeschlossen war und ein Teil des Parkplatzes abgesperrt wurde, stand den weiteren Anlieferungen nichts mehr im Wege.


Gleich morgens erschien der Vermesser am Ort des Neubaus und markierte mit Holzpflöcken die richtigen Positionen für die Stahlrohre (blau) und das neue Treppenpodest (rot)


Es folgten weitere Geräte- und Materialanlieferungen für die Baustelle. Das Material wurde mit einem Autokran abgeladen.


Die Stahlrohre der neuen Station liegen schon bereit. Die Rohre haben einen Durchmesser von 60 cm und eine Länge von rd. 15 m. Im oberen (später sichtbar) Bereich haben die Rohe einen speziellen Schutzanstrich in Anthrazit (RAL 7016) erhalten, um diese vor Wetter und den Gezeiten besonders zu schützen. Die in den Öffnungen eingeschweißten „Schwerter“ dienen dem Aufrichten und späteren einbringen in den Boden. Das dazu benötigte Gerät steht bereits neben den Rohren. Die Rohre werden mit einem sog. Rüttler in den Boden getrieben.  Die Schwerter werden später wieder entfernt.


Dienstag 10.03.2015


Nachdem die letzten Vorbereitungsarbeiten am Vormittag abgeschlossen waren, war es gegen 10:30 Uhr endlich soweit. Das erste Rohr wurde vom Autokran angehoben und zum Einbauort gehoben. Es ging ziemlich hoch hinaus, um über die Baume zu kommen.


Das Rohr wurde zunächst über einen Stahlträger gesetzt der senkrecht im Boden steckte. Dies ist notwendig, um zunächst den Schäkel zu lösen, der zum Aufrichten verwendet wurde und um das Rüttelgerät richtig auf dem Rohr zu positionieren. Wenn das „Rüttel“ Gerät oben auf dem Rohr sitzt werden die daran befindlichen Klammern zusammen gepresst. Jetzt wird das Rohr wieder von dem Stahlträger gehoben und auf die vom Vermesser festgelegte Position gesteuert. Auf dem Boden wurde eine Führung mit Hilfe von Stahlträgern errichtet, damit das Rohr genau an der richtigen Position in den Boden gerüttelt werden kann. Danach ging es los. Der Rüttler wurde eingeschaltet und rüttelte das Rohr langsam in den Boden. Innerhalb kürzester Zeit war das erste Rohr 8 Meter tief im Boden gerüttelt.


Am Mittwoch waren alle Rohre im Boden und auf die richtige Tiefe gebracht. Das „Fundament“ ist gelegt.


Am Donnerstag ging es weiter. Die Arbeiten für das neue Treppenpodest wurden aufgenommen. Da dort nicht nur die Treppe befestigt wird, sondern auch noch zwei Fahrradbügel montiert werden sollen, ist es ca. 4m breit. Zu sehen ist, wie die Schalung im Boden eingebaut wird. Der benötigte Stahl für die richtige Festigkeit und Stabilität liegt auch schon bereit.


Am Freitag wurde das Fundament geschüttet und mit einer Plane vor der Witterung geschützt. Die Baustelle geht ins Wochenende.